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<pre>Die Elf von Heiko Herrlich begann mit viel Druck und hatte bereits früh gute Tormöglichkeiten. In der zweiten Halbzeit wurden die Gäste aus Mainz aktiver und erzielten kurz nach Wiederanpfiff sogar die Führung — welche vom Video-Assistenten jedoch korrekterweise revidiert wurde.  <p> Die Städte Frankfurt am Main und Darmstadt liegen nicht nur geografisch gesehen in unmittelbarer Nachbarschaft. Auch in der Bundesliga-Tabelle rangieren die rivalisierenden Hessen-Klubs mittlerweile in nächster Nähe:  <p>  Bayern ist mit 5 Siegen aus 7 Spielen die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga. <p> Aufgrund dessen können auch die Wettanbieter keinen klaren Favoriten ausmachen und bieten sowohl für Mainz als auch für Wolfsburg nahezu idente Siegquoten. Auch wir schließen uns dem an, tendieren jedoch leicht zu einem Sieg der „Wölfe“. <p>  Vor allem Marco Reus, der sein Comeback feierte, als auch Andre Schürrle zeigten starke Leistungen und wussten Batshuayi im Zentrum immer wieder in Szene zu setzen. Ein herber Rückschlag scheint die Verletzung von Shinji Kagawa zu sein — noch ist unklar, ob er bis zum Spiel fit wird.  </pre>


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<pre>So gesehen wunderte es auch nicht, dass die Baum-Elf im vergangenen Spiel gegen Mainz, welches ebenfalls für Freitag angesetzt war, die erste Rückrunden-Niederlage hinnehmen musste.  <p> Das halbe Dutzend an Gegentreffern stellte sich in der Summe dann aber auch für die mit 17 Saisontreffern fünftbeste Offensive der Bundesliga als des Schlechten deutlich zu viel heraus.  <p>  Und als sich alle schon mit einem 0:0 abgefunden hatten und die Eintracht schon mit vier Punkten aus zwei Spielen rechnete, wurde eine harmlose Flanke des Darmstädter Sandro Sirigu immer länger und gefährlicher und senkte sich ins Frankfurter Tor — 0:1. <p> Bayer-Coach Roger Schmidt war jedenfalls happy: „Es war ein hartes Stück Arbeit. Alle drei Tore waren Bilderbuchtore, fantastisch herausgespielt. Ich denke, der Sieg war am Ende auch verdient.“ <p>  Mit einem Sieg in Mönchengladbach käme man dem Klassenerhalt einen ganz großen Schritt näher — dann hätte der FCA nach 19 Spieltagen bereits 30 Punkte auf dem Konto. Zum Vergleich: In der letzten Saison hielten die Augsburger erst nach dem 28. Spieltag bei 29 Punkten.  </pre> 


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<pre> Hierfür wird allerdings auch die in Wolfsburg blassgebliebene Offensive gefragt sein. Allen voran Nicolai Müller, der im Advent das Um und Auf im HSV-Angriff war.  <p> Bereits im Sommer kam es zu einem Aufeinandertreffen den beiden auf Testspielebene, welches die Gladbacher für sich entschieden. Mit einem 2:1-Erfolg fügte Mönchengladbach den Augsburgern ihre erste Testspielniederlage zu.  <p>  Hatten die RB-Kicker bei ihrem letzten Gastspiel am Niederrhein somit erfolgreich gegen eine kleine Mini-Krise angespielt, kam der jüngste Auswärtssieg der Fuggerstädter weit weniger überraschend — und dies war beileibe nicht nur auf die Schwäche der Darmstädter Lilien zurückzuführen. <p>  Die logische Folge des Negativlaufs ist ein Absturz in der Tabelle. Der HSV befindet sich wieder in beängstigender Nähe zum Relegationsplatz. Eine weitere Pleite am Sonntag gegen Köln und der Bundesliga-Dino könnte sich wieder mitten im Abstiegsstrudel wiederfinden — ein Horrorszenario. <p>  Wir sehen in dieser Ausgangslage jedenfalls einen ausschlaggebenden Faktor dafür, dass die Lilien am Sonntag ihren ersten Bundesliga-Derbysieg seit dem 18.04.1979 (2:0) bejubeln dürfen.  </pre>


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<pre> Schon bei der jüngsten Schlappe gegen Wolfsburg hatte sich schließlich angedeutet, dass Freiburg derartigen Sechs-Punkte-Spielen derzeit nur bedingt gewachsen ist; die Rückschläge der vergangenen Wochen spukten der Mannschaft auch gegen den direkten Verfolger im Kopf herum.  <p> Vor allem braucht es wohl generell eine neue Spielidee auf Schalke. Als Vize-Meister werden es die „Königsblauen“ immer öfter mit Gegner zu tun bekommen, die ihr Tor verriegeln.   <p> – Die von Hannovers Top-Torjäger Niclas Füllkrug mühsam konstruierten Abstiegssorgen dürfte ansonsten kaum noch ein Niedersachse teilen. <p>  Nachdem es für die Mannschaft von AndrÃ© Breitenreiter gegen das zuvor gänzlich sieglose Werder die mit Abstand höchste Saison-Niederlage setzte, kann von einer wie auch immer gearteten Außenseiter-Chance an der Isar kaum noch die Rede sein.  <p> Im Falle einer Niederlage würden sie bei einem Sieg des VfL Wolfsburg im gleichzeitig stattfindenden Spiel gegen den Fixabsteiger aus Köln auf den Relegationsplatz zurückfallen und müssten dann anschließend ein Duell gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel um den Ligaverbleib bestreiten.  </pre>


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<pre> So stellte sich etwa Torschützenkönig Alexander Meier nach seinem strahlenden Drei-Tore-Comeback gegen Köln jüngst auf Schalke ganz entgegen seiner Natur als ein kleiner Chancentod heraus; wenige Tage zuvor hatte der der 32-Jährige zudem auch schon beim HSV den möglichen Siegtreffer verpasst.  <p> Mit einer denkbar schlechten Angewohnheit wurde auch gegen die Rheinländer die Chance auf ein besseres Abschneiden fahrlässig verspielt: Immerhin erweist es sich als eine ärgerliche Bürde, dass Augsburg derzeit in jeder Partie in Rückstand gerät.  <p>  Nach den beiden Siegen gegen Werder Bremen (2:1 im Dezember) und zum Rückrundenstart gegen den VfL Wolfsburg (3:2) musste sich die Veh-Truppe auswärts beim FC Augsburg mit einer Nullnummer zufrieden geben. Es war deutlich mehr drinnen, aber FCA-Keeper Hitz erwischte einen Sahnetag und machte alle Chancen der Eintracht zunichte. <p>  Nachdem es zuvor lediglich Wolfsburg und Augsburg an den Kragen ging, stellten die Knappen in Leverkusen einmal mehr ihr Faible für ins Straucheln geratene Konkurrenten unter Beweis: Ein Profil, mit dem der nun bereitstehende Gastgeber beim besten Willen nicht dienen kann.  <p> Walpurgis gibt sich weiterhin optimistisch. „Die Bundesliga hat am 3Spieltag schon so viele verrückte Geschichten geschrieben. Warum nicht auch in diesem Jahr?“, so der Trainer der Schanzer. Allerdings: „Die Bundesliga schreibt keine Geschichten, wenn eine Mannschaft nicht mehr dran glaubt. Wir müssen das leben, fühlen und davon träumen.“  </pre>


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